Ein Mittel gegen schreiende Kinder?

Wer von euch selbst Kinder hat, kennt das Problem: Sie schreien, protestieren und nörgeln, sogar in alle Öffentlichkeit. Das führt nicht selten dazu, dass die Eltern bloßgestellt werden. Der Junge in diesem Werbespot will unbedingt, dass sein Vater ihm Süßigkeiten kauft. Als dieser sich weigert, fängt er an, laut zu schreien und stellt den Vater vor den anderen Supermarktkunden bloß. Was beim bloßen Sehen des Videos hier noch keiner ahnen kann: Der Werbespot ist eine Kondomwerbung. Witzig ist es schon, die Grenze zum Unmoralischen und Verwerflichen wird zumindest scharf angekratzt. Was meint ihr? Wurde der Werbespot zurecht verboten?

So sind die Schweden

Viele von uns kennen Schweden nur von IKEA oder Knäckebrot. Dieses Video wirft einen Blick auf den Charakter der sympathischen Skandinavier und auf Klischees über das Volk des nordeuropäischen Landes (z.B. Gleichberechtigung, Toleranz, innovatives Denken, Laizismus oder auch die Lust am Leben und am Trinken). Zugegeben: Diese sind leicht überspitzt und mit einer gehörigen Portion Selbstironie dargestellt. Ein Lachen konnten wir uns dennoch oder gerade daher nicht verkneifen. Vor allem nicht über den Sketch mit dem Ministerpräsidenten, der eine Sitzung abbrechen muss, um seine Tasse abzuspülen, die er einfach hatte liegen lassen. So oder so ähnlich sind die Schweden.

“Steht Ihnen gut, das Schwein”

Wie passen eine Mutter mit ihrem Kind, ein Auto und Basketball-Superstar Dirk Nowitzki in einen Werbespot? Ganz einfach: Es geht um eine Bank. Nachdem die Mutter gegenüber Ihrem Sohn, der ein Spielauto haben will, so getan hat, als habe sie zu kurze Beine, um das Auto nicht kaufen zu müssen, steht plötzlich der 2,13 m lange Dirk Nowitzki im Laden und holt das Auto problemlos vom Schrank, womit er den günstigen Autokredit der Bank symbolisiert. Die anschließende Reaktion der Mutter („Steht Ihnen gut, das Schwein“) steckt nicht nur voller Ironie und Spott von Seiten der Mutter, sondern ist unserer Meinung nach wie der ganze Werbespot äußerst originell.

Horror-Parodie

In der Horror-Parodie Scary Movie 2 liefert sich die naive Cindy eine Schlägerei mit einer wildgewordenen Hauskatze. Warum die Katze Cindy angreift? Man erfährt es nicht. Wahrscheinlich hat es mit dem verfluchten Haus zu tun, in dem Cindy und ihre Studienkollegen untergebracht sind. Richtig wütend wird der schwarze Kater aber erst, als Cindy gesteht, in sein Katzenklo gemacht zu haben. Anschließend liefern sich die beiden einen wahren Schlagabtausch, bis der Kater Cindy ausknockt und sich wie ein Box-Champion feiern lässt. Einer der Brüller für uns: „Hilfe, meine Muschi ist verrückt geworden!“

Die Ringe bitte…

Habt ihr Tangled von Disney gesehen? Ja? Vielleicht wisst wusstet ihr trotzdem nicht, dass Disney noch einen Epliog mit dem Titel „Happy ever after“ (zu Deutsch etwa „Bis ans Ende ihrer Tage“) produziert hat. Hier wird die Hochzeit von Titelheld Eugene und Rapunzel gezeigt. Dabei läuft jedoch einiges schief, denn die Trauzeugen, das königliche Pferd Maximus, und Rapunzels Chamäleon, Pascal, verlieren die Eheringe ausgerechnet Sekunden vor dem Ja-Wort. Um sie wiederzufinden, müssen sich die beiden auf eine regelrechte Abenteuerreise begeben, die das Königreich ins Chaos stürzt. Doch am Ende sind die Ringe wieder da und alles ist wie vorher. Naja fast…

Bitte bitte noch mal!

Ihr habt das Gefühl, dass eure Katze vom vielen Streicheln genervt ist? Nun ja, dieses Kätzchen kann offenbar nie genug kriegen. Gleich mehrmals bittet es mit sanften Stupsern das anderweitig beschäftigte Frauchen um seine Aufmerksamkeit. Allein der Gesichtsausdrucks des Kätzchens, der zeigt, wie sehr das Tier die Streicheleinheiten und die Aufmerksamkeit genießt, haben uns in Verzückung versetzt. Ach, wären doch alle launischen Hauskatzen so süß und verspielt wie dieser kleine Stubentiger. Unsere Aufmerksamkeit und Streicheleinheiten bekäme das Kätzchen in jedem Fall. Eure auch?

Katzen irren sich nie!

Wie schafft es der Kater nur, bei jedem Versuch immer den richtigen Becher mit der Kugel zu erwischen? Sind es seine Augen? Oder sein Gehör? Oder ist es einfach nur ein Genie? Nun, für die „hellseherischen“ Fähigkeiten des Katers gibt es ganz sicher eine (wissenschaftliche) Erklärung. Diese soll uns hier aber nicht weiter interessieren. Vielmehr möchten euch zum Selbstversuch anspornen. Wie oft hintereinander schafft ihr es, die Kugel zu finden? Klappt es öfter, wenn ihr euch und eure Sinne besonders konzentriert? Wir sind gespannt auf eure Ergebnisse!

Rassismus macht einsam. Und das ist auch gut so.

Jeder von uns ist schon einmal auf die eine andere Art und Weise mit dem Thema Rassismus in Berührung gekommen. Dieser österreichische Werbespot enthält aus unserer Sicht nicht nur eine wunderbare Botschaft, sondern bestärkt uns auch in unserer Überzeugung, dass Rassismus in unserer Gesellschaft keinen Platz haben sollte. So wie der mutige Steward den Mann vor dem Rassismus der Frau schützt und sie gleich doppelt bestraft, indem er dem Mann einen Platz in der Business-Class gibt und das Verhalten der Frau „eine Zumutung“ nennt, sagen auch wir: Rassismus macht einsam. Und das ist auch gut so.

I will (not) survive

Der Welthit „I Will Survive“ Gloria Gaynors von 1978 neu interpretiert, das gab es sehr oft. Doch wohl keines der Remakes zuvor stammte wohl von einem Außerirdischen. Vom Playback abgesehen, macht es das grüne Männchen an sich ganz beeindruckend und mit einer tollen Tanzperformance. Bis, ja bis ihm sein eigener Song zum Verhängnis wird und ihm die Diskokugel auf den Kopf fällt. I will survive. Klassischer Fall von „denkste Puppe“. Der Brüller für uns in diesem Zusammenhang übrigens: Die Zeile „And so you’re back from outer space“.

Deutsche Sprache, schwere Sprache

Deutsche Sprache, schwere Sprache. Ihr dachtet, das sagten nur Ausländer? Weit gefehlt. Auch dieser Rheinländer hat so seine Verständnisprobleme. Zugegebenermaßen hat er auch einen unglücklichen (phonetischen) Zufall erwischt (oder gleich mehrere). Dass das allerdings dazu führen würde, dass sein Urlaub ihn ans Wattenmeer führt, von dem er alles andere als begeistert ist, ist geradezu tragikomisch. Auch wenn nicht alle Nicht-Rheinländer die Wortspiele (Watt für was) sofort verstehen werden, finden wir diesen Radiospot der Radiozentrale doch immer wieder sehr gelungen und einfach lustig.